Erste-Hilfe Kurs im Betrieb

Laut DGUV Vorschrift 1 § 24 Abs. 1 hat in Deutschland jeder Unternehmer dafür zu sorgen, dass zur Ersten-Hilfe und zur Rettung aus Gefahr, die erforderlichen Einrichtungen und Sachmittel, sowie das erforderliche Personal zur Verfügung stehen.

Alle 2 Minuten geschieht in Deutschland in einem Unternehmen ein Unfall. Aus diesem Grund sollte jeder Unternehmer,  im eigenen Interesse, in seinem Unternehmen ausreichend Ersthelfer ausgebildet haben.

 

Vorschrift:
  • in Verwaltungs- und Handelsbetrieben 5 %,
  • in sonstigen Betrieben 10 %.

Die betrieblichen Ersthelferschulungen, werden nach Vorgaben der Berufsgenossenschaften durchgeführt. Die Ersthelfer absolvieren zunächst eine Grundausbildung und müssen dann in einem Rhythmus von zwei Jahren an einer Ersten-Hilfe Fortbildung teilnehmen. Die Ausbildungszeit beträgt 9 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten pro Kurstag. Unsere  Aus- und Fortbildungen werden Speziell und Individuell auf Ihren Betrieb- und Branche abgestimmt.

Die Grundausbildung in der Ersten Hilfe befasst sich unter anderem mit:

  • Allgemeine Verhaltensweisen bei Unfällen / Notfällen / Rettung
  • Der gesetzlichen und moralischen Verpflichtung zur Hilfeleistung
  • Der eigene Gefahrensituation bei Notfallsituation einschätzen und  Eigenschutz zu betreiben
  • Der Rettungskette
  • Dem Notruf
  • Absichern der Unfallstelle
  • Retten aus einem Gefahrbereich
  • Wärmeerhalt des Patienten und psychische Betreuung
  • Helmabnahme bei bewusstlosen Motorradfahrern (1 – Helfer- u. 2 – Helfer Methode)
  • Erkennen eines Schlaganfalls und durchführen adäquater Maßnahmen
  • Erkennen eines Herzinfarkts und durchführen adäquater Maßnahmen
  • Erkennen von hirnbedingten Krampfanfällen und durchführen adäquater Maßnahmen
  • Der stabilen Seitenlage bei Bewusstlosigkeit
  • Störungen von Atmung und Kreislauf
  • Stromunfällen und einleiten von entsprechende Maßnahmen
  • Atem- und Kreislaufstillstand
  • Der Herz-Lungen-Wiederbelebung (1-Helfer-Methode)
  • Knochenbrüchen und Gelenkverletzungen
  • Bauchverletzungen
  • Wunden, Amputations-, Pfählungsverletzungen und bedrohlichen Blutungen
  • Augenverletzungen
  • Schock erkennen und entsprechende Maßnahmen durchführen.
  • Verbrennungen / thermische Schäden
  • Vergiftungen und Verätzungen

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